Ausbildungskonzept

Für den Beruf als PsychotherapeutIn oder PsychoanalytikerIn ist ein hohes Maß an persönlicher und fachlicher Kompetenz notwendig. Die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen Ihrer späteren Arbeitsweise sollen Ausdruck Ihrer Persönlichkeit sein. Dies wird in den Theorieseminaren, in der Selbsterfahrung und den Supervisionen gefördert. Ihre eigene Lehranalyse bzw. Lehrtherapie ist deshalb wesentlicher Bestandteil Ihrer Ausbildung.
Die MAP begreift die Ausbildung als einen lebendigen und sich entwickelnden Prozess. Der theoretische Schwerpunkt liegt in Entwicklungs- und dynamischen Beziehungsprozessen. Die AusbildungsteilnehmerInnen bringen Erfahrungen unterschiedlicher Grundberufe (in Medizin, Psychologie, Pädagogik, Sozialpädagogik) in die gemeinsamen Veranstaltungen ein. Dieser Diskurs ist ebenso wie die breite theoretische Vielfalt und die enge Zusammenarbeit mit dem C.G.Jung-Institut befruchtend und vertieft die Auseinandersetzung.
Als Spezifikum der MAP-Ausbildung haben sich weitgehend konstante Seminargruppen bewährt. Vertiefende Diskussionen der erarbeiteten Literatur und lebendiger Austausch sind wesentliche Merkmale der Theorieaneignung. Selbsterfahrungen in einer analytischen Gruppe und Reflexion eigener Beispiele in der Patientenbeziehung (Balint-Gruppe) ergänzen und erweitern Ihre Resonanzfähigkeit. Wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist die Lehranalyse (Einzelselbsterfahrung).
Unsere Ausbildungen gehen von den grundlegenden theoretischen Positionen Sigmund Freuds aus. Darauf aufbauend wurden die psychoanalytische Theorie, Krankheitslehre und Behandlungstechnik kontinuierlich weiter entwickelt und umfassen neben der Ich-Psychologie vor allem die Objektbeziehungstheorie, die Selbstpsychologie, die Intersubjektivitätstheorie und andere psychoanalytische Konzepte mit ihren jeweils spezifischen entwicklungspsychologischen Bezugsrahmen und behandlungstechnischen Implikationen.
Die MAP versteht Psychoanalyse und Psychotherapie als lebendige, sich ständig in Weiterentwicklung befindliche Theorie und Praxis. Auf dieser Grundlage können psychische Störungen vielfach als Folge von Entwicklungshemmungen und eingeschränkter Autonomie verstanden werden, die wiederum auf mangelnde oder beeinträchtigende Beziehungserfahrungen zurück zu führen sind.
Im Mittelpunkt einer psychotherapeutisch-psychoanalytischen Behandlung steht daher die Aufarbeitung von unbewussten Entwicklungsblockaden und unbewussten innerseelischen Konflikten in der therapeutischen Beziehung. Dabei geht es nicht nur um die Befreiung von Symptomen und um eine optimalere Kompromissbildung für seelische Konflikte, sondern auch um die Weiterentwicklung der persönlichen und sozialen Identität.
Symposium 08.12.2018

Symposium 23.02.2019

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